Vergilbung
Alter Firnis kann die Farbtöne stark verändern und helle Bereiche sichtbar abdunkeln.
Ein vergilbter Firnis kann ein Gemälde stark verändern. Farben wirken dunkler, Kontraste gehen verloren und die Oberfläche bekommt einen bräunlichen oder gelblichen Ton.
Trotzdem sollte Firnis nie pauschal entfernt werden. Unter dem Überzug können empfindliche Malschichten, Lasuren, alte Retuschen oder frühere Restaurierungen liegen.
Kurz gesagt: Vor einer Firnisabnahme muss geprüft werden, welche Schichten vorhanden sind, wie sie reagieren und ob eine Behandlung dem Gemälde wirklich dient.
Den thematischen Überblick finden Sie auf Gemälde restaurieren.
Firnis sollte geprüft werden, wenn ein Gemälde deutlich vergilbt, fleckig, bräunlich oder ungewöhnlich glänzend wirkt.
Alter Firnis kann die Farbtöne stark verändern und helle Bereiche sichtbar abdunkeln.
Fleckige oder unterschiedlich glänzende Oberflächen können auf alte Überzüge oder frühere Eingriffe hinweisen.
Retuschen liegen manchmal über oder unter Firnisschichten und müssen vor einer Behandlung erkannt werden.
Firnis liegt auf der Malschicht und kann mit ihr in Beziehung stehen. Wird falsch behandelt, können Lasuren, Retuschen oder empfindliche Farbbereiche gefährdet werden.
Deshalb wird zuerst geprüft, ob es sich um Firnis handelt, wie alt der Überzug ist, ob mehrere Schichten vorhanden sind und welches Ziel realistisch ist.
Oberfläche, Firnis, Malschicht und frühere Eingriffe werden differenziert betrachtet.
Nicht jeder Firnis kann oder sollte entfernt werden. Die Sicherheit der Malschicht steht an erster Stelle.
Eine Behandlung soll die Bildwirkung klären, nicht die Geschichte des Werks überdecken.
Manchmal ist eine Firnisabnahme sinnvoll, manchmal nur eine Reduzierung, manchmal sollte ein alter Überzug belassen werden.
Die Entscheidung hängt vom Zustand des Gemäldes, vom Schichtaufbau und vom Risiko für die Malschicht ab.
Firnis ist oft nur eine von mehreren Schichten auf einem Gemälde. Darunter können Lasuren, empfindliche Farbbereiche, alte Retuschen oder frühere Restaurierungen liegen. Wird der Überzug falsch behandelt, kann die Malschicht dauerhaft geschädigt werden.
Vor einer möglichen Abnahme wird deshalb geprüft, ob es sich tatsächlich um Firnis handelt, wie löslich die Schicht ist und ob der gewünschte Effekt erreichbar ist. Nicht jede gelbe oder dunkle Oberfläche wird durch Firnis verursacht.
Manchmal ist eine vollständige Abnahme nicht sinnvoll. Eine Reduzierung, eine Oberflächenreinigung oder das Belassen eines stabilen Überzugs kann für das Gemälde die bessere Entscheidung sein.
Firnis lässt sich nicht isoliert betrachten. Entscheidend sind Malschicht, Retuschen, Schmutz, Trägermaterial und die Frage, welche Veränderung wirklich vom Überzug ausgeht.
Besonders hilfreich sind hier Gemälde reinigen lassen, Ölgemälde restaurieren und Leinwand restaurieren.
Wenn Sie eine Begutachtung in Berlin planen, finden Sie lokale Informationen auf Bilderrestaurierung Berlin.
Gerade bei Firnis sind Selbstversuche besonders riskant. Lösungsmittel, Alkohol oder Öle können Schichten anlösen, die nicht berührt werden sollten.
Bei Firnis beginnt alles mit der Frage, welche Schichten vorhanden sind und ob eine Behandlung der Oberfläche überhaupt verantwortbar ist.
Sie senden Fotos der Oberfläche mit Gesamtansicht, Glanzbereichen und auffälligen Verfärbungen.
Wir prüfen Firnis, Schmutz, Retuschen, Überzüge und Empfindlichkeit der Malschicht.
Sie erhalten eine Einschätzung zu Abnahme, Reduzierung, Reinigung oder Belassen des Überzugs.
Eine Behandlung erfolgt nur, wenn Ziel, Nutzen und Risiko fachlich zusammenpassen.
Den Überblick über alle Themen finden Sie auf Gemälde restaurieren.
Für gealterte Ölbilder, Leinwandbilder, Firnis, Retusche und Malschichtschäden.
Für verschmutzte Oberflächen, Staub, Nikotin, Grauschleier und unklare Überzüge.
Für historische Rahmen, lose Ecken, Fehlstellen, Fassungen und Vergoldungen.
Für Risse, Dellen, lockere Spannung, Keilrahmen und geschwächte Bildträger.
Für Grafiken, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien, Passepartouts und Verfärbungen.
In manchen Fällen ja. Vorher muss geprüft werden, welche Schichten vorhanden sind und ob die Malschicht eine Behandlung zulässt.
Es kann riskant sein, wenn ohne Prüfung gearbeitet wird. Deshalb sollten keine Selbstversuche mit Lösungsmitteln erfolgen.
Das kann sein, ist aber nicht garantiert. Ziel ist eine verantwortbare Verbesserung der Bildwirkung.
Nein. Es kann sich auch um Schmutz, Nikotin, alte Überarbeitung oder Materialveränderung handeln.
Die Kosten hängen von Format, Schichtaufbau, Empfindlichkeit der Malschicht und Aufwand der Prüfung ab. Eine Einschätzung ist nach Begutachtung möglich.
In manchen Fällen kann eine Reduzierung sinnvoller sein als eine vollständige Abnahme. Das hängt vom Zustand des Gemäldes und vom Risiko für die Malschicht ab.
Vereinbaren Sie eine Begutachtung. Wir prüfen Firnis, Oberfläche, Malschicht und alte Überzüge sorgfältig vor jeder Behandlung.